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Christopher Haase: Audi gegen Audi |
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ADAC 1000km Rennen
Nürburgring, 20. - 23. August 2009
ADAC GT Masters
Das ADAC GT Masters war an diesem Wochenende auf dem Nürburgring zu Gast bei der Le Mans Serie und GT3-Pilot Christopher Haase mischte mit. Im Audi R8 LMS (Phoenix Racing) und an der Seite von Henri Moser zählte nur eins: das Punktkonto zu füttern. Haase (21) fuhr Q1 und am Anfang sah alles sehr vielversprechend aus. Er hielt sich sehr gut in der Spitzengruppe, zwei Fehler verpatzten ihm dann aber die schnellste Runde um vier Zehntel. Haase zeigte sich trotz dieser Malheure mit Startposition 5 zufrieden. In Q2 stieg Henri Moser in den Ring. Der hatte in seiner schnellen Runden Probleme mit hohem Verkehrsaufkommen und wurde in seiner Schnellsten von Henerici behindert. Das Phoenix-Duo platzierte sich für Lauf 2 auf Position 11.
Rennen 1: Christopher Haase fuhr den ersten Teil des einstündigen Rennens und musste gleich feststellen, dass die Traktionskontrolle an seinem Renner nicht funktionierte. Die um zwanzig Kilo erleichterte Corvette zog auf der Geraden vorbei und der Ford GT ließ nicht auf sich warten.
„Ich musste mich quasi raushalten. Ich war ohne Traktionskontrolle nicht mehr konkurrenzfähig. Wenn ich richtig ans Gas gegangen wäre, hätte ich einige Quersteher gehabt und unser Ziel ist es zu punkten.“ Das ist dem Haase-Moser-Gespann dann trotzdem mit Rang 6 auch gelungen.
Rennen 2: Henri Moser startete den zweiten Lauf und konnte die Position im Startgetümmel halten und übergab nach seinem Turn an Haase. Der 21jährige fuhr so günstig aus der Boxengasse, dass er Audi-Konkurrent Armindo aufs Korn nehmen konnte und an ihm vorbei zog. „Dann ging die Platzierungsschlacht los.“ Christopher Haase danach immer noch begeistert von seinem Zweikampf.
Keiner ließ locker. Beide gleich schnell, fuhren sie am Anschlag vom Limit. Dann tauchte ein Abt-Audi vor ihnen auf und störte den Ringkampf. Nach ein paar Runden ließen sie kurz von einander ab, um zu überholen. Kaum vorbei ging das Rad-an-Rad-Duell in die nächste Runde. In der letzten Rennrunde kam bei Haase dann der dritte Gang nicht in die Gänge, blieb im zweiten und Armindo entschied das bestimmt spannendste Duell für sich. Nach einigen Schaltversuchen, dritter Gang drin und Haase gab Gas, doch das Rennen war aus. Haase kam als 6. über die Ziellinie.
„Ich bin zufrieden mit dem Wochenende. Phoenix hat uns einen superschnellen Audi hingestellt und die Boxenstopps waren tiptop.“ resümierte Christopher Haase.
mmr/motioncompany |