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Black Falcon triumphiert mit Haase und Jäger im SLS AMG GT3
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VLN, 34. DMV 250-Meilen-Rennen
16. Oktober 2010

Christopher Haase gewinnt mit Thomas Jäger im Mercedes-Benz SLS AMG GT3Typisches Eifelwetter mit Temperaturen im einstelligen Bereich waren denkbar schlechte Bedingungen für die Motorsportteams der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

Das langstreckenerfahrene Team Black Falcon holte sich den 23jährigen GT-Piloten Christopher Haase ins Cockpit des neu eingesetzten Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Zusammen mit Thomas Jäger (34) saß zum neunten Lauf der VLN (34. DMV 250-Meilen-Rennen) ein Top-Gespann am Steuer des PS-starken Traum-Sportwagen.

Haase/Jäger gingen im Zeittraining gemeinsam auf die Jagd und platzierten sich im Gesamtklassement auf die 7. Startposition.

Thomas Jäger startete den vierstündigen Lauf und setzte sich bei nassen Bedingungen gegen vier Konkurrenten durch. Christopher Haase übernahm den SLS mit P3 und setzte sich innerhalb einer Umrundung an die Spitze. Immer wieder wechselten die Wetterbedingungen. Die Teams pokerten mit den Reifen. Die Strecke trocknete ab, aber dunkle Wolken waren erneut im Anmarsch. Einige Topteams wagten den Wechsel auf Slicks. Die Black Falcon- Crew ließ die Slicks in der Box und hoffte auf Regen.



Christopher Haase gewinnt mit Thomas Jäger im Mercedes-Benz SLS AMG GT3Haase übergab das Cockpit an Jäger. Der bestätigte unter Regen das Ergebnis.  In einigen Streckenabschnitten setzten Graubelschauer ein und die Rennleitung brach den Lauf kurz vor dem Rennende ab. Jäger fuhr als Erster über die Ziellinie und bescherte gemeinsam mit Christopher Haase Black Falcon den ersten VLN-Gesamtsieg. Für den Fahrzeughersteller hingegen war das der erste Sieg seit 1998 in der Langstreckenmeisterschaft.

Thomas Jäger zeigte sich sehr zufrieden. „Christopher und ich kommen sehr gut miteinander zurecht. Es war schon manchmal schwierig bei diesen Bedingungen die richtige Entscheidung mit den Reifen zu treffen und es gab viele Unfälle, aber wir und das Team haben das super hinbekommen.“

„Thomas versteht sein Job. Ich kann sehr viel von ihm lernen. Das Auto lässt sich sehr gut handhaben und das Team arbeitet professionell. Dieser Sieg freut mich besonders, da das mein erster VLN-Gesamtsieg ist.“ Christopher Haase.

Nächste Woche geht es für Christopher Haase zur FIA GT1 Weltmeisterschaft ins spanische Navarra und sein Ziel ist: „Punkte sammeln und in der Fahrerwertung in den Top Ten landen.“ so Haase.


mmr/motioncompany