|
There are no translations available.
ADAC GT Masters
1.-3. Oktober 2010
Motorsportarena Oschersleben
Zum Finale des ADAC GT Masters sind die Teams in die Motorsportarena nach Oschersleben gekommen. Christopher Haase war erneut für das Team Rosberg auf einem AUDI R8 LMS im Einsatz. Sein Fahrzeugpartner auf dem AUDI mit der Startnummer 8 am Wochenende war der Niederländer Christiaan Frankenhout.
Auf stark gebrauchten Reifen wurde das Auto im ersten freien Training auf die Strecke geschickt, was zur Folge hatte, dass die Fahrer keine Aussage zum Setup machen konnten, da sich der AUDI sehr schlecht fahren ließ. Das zweite freie Training am Freitag wurde dann mit neuen Reifen begonnen. „Ich habe den neuen Reifen in den ersten Runden nicht richtig umsetzen können und es waren einige Gelbphasen. Ich bin deshalb mit meiner Session nicht zufrieden gewesen.“ so Haase. Christiaan Frankenhout hatte mit dem Reifensatz gleich eine gute Pace, kam aber mehrfach in Rotphasen, die das freie Training unterbrochen hatten. Zum Schluss des Trainings konnte Haase nochmal mit einigen Änderungen am Setup fahren und war dann damit zufrieden.
Mit einem aggressiven Setup am Fahrzeug begann Christiaan Frankenhout am Samstag die Qualifying-Session, der trotz vieler Gelb- und Rotphasen einen guten Job erledigt und das Fahrzeug auf Startplatz 7 für das erste Rennen am Sonntag gestellt hat.
„In meiner schnellen Runde habe ich leider einen Fehler gemacht. Nach der Start-Ziel-Geraden bin ich in der ersten Rechtskurve zu weit auf einen Curb gefahren und verlor dadurch mindesten zwei Zehntel.“ bewertete Haase sein Qualifying unzufrieden. In der gleichen Runde ist er dann noch auf die Corvette von Hohenadel in der Schikane aufgelaufen und konnte dann erst auf der Geraden überholen, was wiederrum Zeit gekostet hat. Danach war der Peak der Reifen überschritten und Haase war nicht mehr in der Lage, diesen umzusetzen und holte Startplatz 8 heraus.
Beim Start des ersten Rennens am Samstag konnte Frankenhout in der Startphase und in der ersten Runde einige Plätze gutmachen und übergab den R8 auf P5 liegend an Haase, der gleich auf die Führungsgruppe (Abt-Audi und Reiter-Lamborghini) aufschließen konnte. „Ich war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schneller als Peter Kox, aber zum Überholen hat es nicht gereicht. So habe ich mich aus dem Kampf vor mir herausgehalten.“ Zum Ende des Rennes, begann der AUDI stärker zu untersteuern, so dass Haase Probleme bekam, das Auto in der Kurve exakt zu drehen und somit an Performance verlor. „Irgendwie wurde das Ganze dann ein Schlachtfeld und fast jeder hat nur noch versucht andere irgendwie abzudrängen. Dabei verlor ich zwei Positionen.“ kritisierte Haase, der mit Platz 6 am Ende nicht zufrieden war.
Im zweiten Rennen am Sonntag hatte Haase einen sehr guten Start und nutzte eine große Lücke, die sich rechts neben ihm auftat. Nach einer Safety-Car-Phase wurde er am Ende der Start-Ziel-Geraden hinten links vom Abt-AUDI (#1) berührt. „Der wollte mich links überholen, wo nur noch Gras, also kein Platz für ein weiteres Auto war. Dass er sich dann spektakulär gedreht hat, war nur noch eine logische Folge davon.“ berichtete Christopher Haase. Auf Platz drei liegend, kam er in die Box zum Fahrerwechsel. Frankenhout übernahm das Fahrzeug, der schon wenige Runden später mit einem Radlagerschaden wieder in Box kam, der den Kampf um einen Podiumsplatz verhinderte.
Christopher Haase: „Insgesamt war das Wochenende OK, sicherlich hätten wir viel bessere Platzierungen herausholen können. Das Team hat tolle Arbeit geleistet, das Setup war sehr gut gewählt und die Boxenstopps haben einwandfrei funktioniert.“
Die Saison im ADAC GT Masters endete nach diesem Rennen. Peter Kox und Albert von Thurn und Taxis konnten die Trophäe als Champions 2010 mit nach Hause nehmen. Mit Peter Kox (NL) fährt Christopher Haase zur Zeit in der FIA GT1-Weltmeisterschaft für das Team Reiter Engineering. Das nächste Rennen findet am 24. Oktober 2010 im nordspanischen Navarra statt.
mr/motioncompany
|