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Christopher Haase fährt beim Heimrennen aufs Podium |
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FIA GT1 Weltmeisterschaft
Nürburgring
27 -29 August 2010
Pünktlich zum Heimrennen von Christopher Haase, feierte der Oberfranke seinen langersehnten Erfolg in der FIA GT1 Weltmeisterschaft unter den Augen vieler seiner Fans.
Die Eifel machte ihren Ruf in Sachen Wetterkapriolen alle Ehre und bescherte den Protagonisten der GT-WM Regengüsse, Sonne und dicke Nebelschwaden auf dem Nürburgring. Ständige Regenfälle während der freien Trainings nahmen den Piloten die Möglichkeiten auf Trockentests und ließen wenig Raum für Vergleichszeiten.
Peter Kox (Fahrzeugpartner von Haase) musste demnach referenzlos in die erste trockene Qualifying-Session. „Das war ein bisschen wie Lotterie, keiner wusste so richtig wo er steht im freien Training, da das Wetter immer wieder wechselte.“ so Peter Kox. Kox (46, NED) fuhr den Lamborghini Murcielago 670 R-S REITER Engineering mit P11 in Q1 in die Top 16 und schaffte damit den Sprung in Q2. „Anfangs haben wir uns schwer getan, die Reifen auf der Vorderachse auf Temperatur zu bekommen. Daraufhin haben wir den Reifendruck verändert. Das war sofort positiv spürbar.“ erklärte Haase. Christopher Haase zeitete sich in seinem Qualilauf mit P6 in die Top 8 für Q3. Eine weitere Modifikation am Reifendruck brachte Peter Kox im dritten Qualifikationslauf mit Platz 2 in die erste Startreihe für das Qualifying Race am Samstagnachmittag.
Heftige Kollisionen nach dem Start brachten das Feld nach der ersten Kurve stark durcheinander. Christopher Haase bekam hinten rechts einen heftigen Schlag. Der 22jährige musste über die Kurbs ausweichen. Der Renner reagierte mit Vibrationen in den nächsten Runden. Haase sortierte sich auf P4 ein und fightete um jeden Meter mit dem Vitaphone-Maserati (Bartels) und dem Young Driver-Aston Martin (Mücke). „Den Aston Martin konnte ich dann hinter mir lassen. Der Maserati war vor mir und ich hab versucht, ihn in einen Fehler zu treiben, aber da führte kein Weg vorbei. Wir haben hart aber fair gekämpft. Das hat richtig Spaß gemacht.“ Christopher Haase. Der Boxenstopp brachte das wahre Ausmaß der Startkollision ans Licht. Aus der hinteren rechten Felge war ein langes Stück ausgebrochen und ein Defekt am Reifen nur noch eine Frage der Zeit. Kox übernahm den Lambo auf P4. Regen setzte ein. Reiter Engineering wechselte auf Regenreifen. Zum richtigen Zeitpunkt. Kox konnte nach seinem Stopp relativ bequem den dritten Platz nach Hause fahren.
Peter Kox fuhr die erste Kurve nach dem Start (P3) mit Bedacht an. „Ich wollte nicht so viel riskieren, bin aber trotzdem auf Platz 3 geblieben. Dann hab ich versucht so sauber wie möglich zu fahren und keine Fehler zu machen.“ Kox. Der Niederländer kam auf P3 in die Box. Das Reiter-Team performte beim Stopp und Christopher Haase holte sich nach einer Umrundung den Aston Martin von Hexis und setzte sich bald auf P2. „Das Rennen war schon hart. Es war ganz und gar nicht einfach, die Corvette (Margaritis) hinter mir zu halten. Die Corvette kann später bremsen, auf der Geraden ist sie schneller und eigentlich ist die Corvette auch im technischen Bereich leicht überlegen.“ Gereicht zum Überholen hat es nicht. Haase verteidigte seinen zweiten Platz eisern. Margaritis klopfte mehr als einmal an und trieb Haase bei einer unsanften Berührung gerade über die Schikane. Haase blieb auf seiner Position und brachte Rang 2 über die Ziellinie. „Peter ist ein super Rennen gefahren und hat mir damit sehr gut vorgelegt. Dazu kommt, dass das Team einen unglaublichen Stopp hin gelegt hat. Super Job. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis hier bei meinem Heimrennen. Besonders freut mich, dass an diesem Wochenende so viele Fans hier her gekommen sind und Teil haben konnten.“ freute sich Christopher Haase.
Das nächste Rennen findet am 19. September 2010 an der Algarve (POR) statt.
mmr/motioncompany
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