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Christopher Haase: Vierter Sieg in Folge |
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ADAC Masters Weekend, Sachsenring,18.- 20.09.2009
ADAC GT Masters
Unter strahlender Sonne und den Augen von über 30.000 Zuschauern fuhr das Phoenix-Gespann Christopher Haase (21, GER) und Henri Moser (20, SUI) allen davon.
Im ersten Qualifizierungs-Turn setzte sich Haase hinters Steuer des Audi R8 LMS und sein Team entschied sich, den Piloten erst kurz vor Schluss ins Feld zu schicken. Sehr gute Entscheidung, denn Haase hatte freie Bahn und konnte sich schnell, trotz ausgefallener Traktionskontrolle, auf der Pole Position zeiten.
Henri Moser fuhr das zweite Zeittraining und eine Gelbphase bremste ihn vorerst aus. Dann machte der Verkehr Moser einen Strich durch die Zeitrechnung und so blieben dem 20jährigen nur 2-3 schnelle Runden um sich zu platzieren. Moser bewies Schnelligkeit und stellte sich und Haase im Rennen am Sonntag mit P4 in die zweite Startreihe.
Rennen 1: Die Startsituation zeigte sich ein bisschen verwirrend für Polesetter Haase. „Ich hatte die Pole Position und gebe beim fliegenden Start die Pace vor aber fälschlicher Weise hat der zweitplatzierte Audi die Pace vorgegeben. Bereits vor dem eigentlichen Start, war er circa eine halbe Autolänge voraus. Ich hab nach vorne aufgeschlossen, er auch. Kurz vor der Ampel war er wieder in Front und das ist einfach nicht korrekt.“ Haase verärgert über das Missgeschick.
In der ersten Kurve nach dem Start setzte sich der Sonst - GT3-Gefährte Christopher Mies im Abt-Audi knapp neben Haase. Eine Reihe hinter ihm zwang zu viel Leichtsinn den anderen Audi in Bedrängnis und Haase blieb auf P1. Ein darauf folgender Rennunfall holte das Safetycar an die Spitze des Feldes. Haase setzte sich kurz vor dem Restart vom SC ab und legte nach der Freigabe richtig Tempo auf die Strecke. Ein komfortabel ausgebauter Vorsprung von Haase und eine optimale Boxenstoppstrategie vom Team (Phoenix Racing) gaben Moser nach dem Wechsel freie Fahrt in Führungsposition. Moser vergrößerte noch den Vorsprung auf die zweitplatzierte Corvette und sah als erster die Zielflagge.
Rennen 2: Sehr guter Start von Moser. Der Schweizer kam unbeschadet durch das Getümmel in der ersten Kurve und blieb im Spitzenquartett. Vor ihm kam es zum Platzierungstausch und Abt war nun vor Moser. Das Feld sortierte sich, Moser ging auf Kampflinie und setzte sich vor den Tabellenführer. Superschnell zog Henri Moser vor Abt davon. Der zweite Abt-Audi in Führung legte sich ab und konnte nur mit fremder Hilfe wieder auf die Strecke und spielte dann abgeschlagen als Konkurrent keine Rolle mehr. Moser auf P2. Dem führenden Hennerici (Corvette) passierte ein Rennunfall und war ebenfalls weg vom Fenster. Moser kam in der Halbzeit des einstündigen Rennens als Führender zum Fahrerwechsel. Christopher Haase übernahm den Renner und wurde zum Gejagten. Der Kirchleuser baute in seinem Stint einen erheblichen Abstand von mehreren Sekunden auf Mies (P2) aus und machte mit P1 das Wochenende für das Phoenix Racing Team perfekt.
„Es war ein ganz tolles Wochenende. Besser geht’s einfach nicht. Die Mannschaft ist total begeistert. Es haben auch alle, Piloten und Mechaniker, eine super Arbeit geleistet. So kann es weiter gehen.“ freut sich Dirk Theimann.
Und Christopher Haase dazu „Henri Moser ist ohne Streckenerfahrung an den Sachsenring gekommen und hat spitzenmäßig mit mir zusammengearbeitet.“
Im wahrsten Sinnen des Wortes.
mmr/motioncompany
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